Yuchuuuu! Kurse!
Ja, endlich! Ich habe alle meine Kurse! Und zwar: "Mass Media and Society" zum einen und "Health Communication" zum anderen. Und wie schon erwähnt noch einen Psycho Kurs (für die interessierten (Hobby) Psychologen unter euch: Es handelt sich um "Introduction to Clinical Psychology"). Ansonsten nur mal kurz ein paar Ausschnitte des "normanschen" Lifestyles: 1. Auf dem riesigen und sehr schönen Campus fahren kleine Shuttlemobile hin und her, die einen nach Bedarf transportieren (so witzig wie praktisch) 2. Die Angst vor chronischer Verfettung führt dazu, dass ich mich wohl hier gesünder ernähre als zu Hause. 3. Meine amerikanische Mitbewohnerin sammelt Perücken (ich kenne bis jetzt die lila-schwarze, und weiß von der Existenz einer grauen). Diese setzt sie sich dann auf, um sich anderthalb Stunden lang laut lachend im Spiegel zu betrachten. Zur Verdeutlichung dessen, was ich unter laut lachen verstehe: Meine deutsche Mitbewohnerin dachte zunächst, es fände eine Party statt. 4. Partys finden meist nach dem Ping-Pong- Prinzip statt. Man stelle sich also vor, viele viele Austauschstudenten und Amerikaner feiern in einem Apartment. Man kann sich nun ziemlich sicher sein, dass früher oder später auch ungebetene Gäste die festliche Veranstaltung aufzusuchen pflegen. Definition ungebetener Gäste: Polizei bzw. Campus-Polizei (rent a cop) ;) Meist weiß die Partygesellschaft aber schon vorher Bescheid und verkrümelt sich kurzerhand in ein anderes Appartment. Gewieft, gelle!? ;) 5. Wir sind von unserer Gastfamilie zum Icecream- Social in die Kirche eingeladen worden. Dort gehen wir dann am Sonntag Abend also mal hin. Hmm.... 6. Ich denke oft an euch! 7. Ich schreie schon nicht mehr so laut ganz, wenn ich riesige Grillen tot trete, schlage, klopfe, zerquetsche, .... Selbige versammeln sich hier zu hunderten, und erschreckenderweise reicht es diesen Untieren nicht meterweit zu hüpfen, sondern sie entwickelten im Laufe der Evolution auch noch großartige Flugfähigkeiten um dann so über den Luftweg mit ihren riesigen Körpern gegen die noch riesigeren menschlichen Leibe zu prallen. Für die biologisch interessierten Leser: Die Tiere haben sich angewöhnt zu knirschen, wenn man sie denn tötet und zu allem Überfluss schauen sie einen auch noch direkt an (nein, ich bilde mir das nicht ein!) 8. Ich habe noch immer kein Auto und somit auch noch immer keine Ausflüge zu vermelden, aber ich hoffe ihr mögt mir das angesichts 105 F Temperatur verzeihen. 9. Christiani hat aber immerhin schon ein Fahrrad. Selbiges ist auch sehr schick, allerings muss ich dazu sagen, dass meine Kette sehr oft runterspringt und das Rad nur Rücktritt hat. Hat irgendjemand von euch vielleicht schon einmal ein Fahrrad mit Rücktritt und heruntergesprungener Kette in vollem Tempo zum Stehen gebracht, ohne dem Tode ein ganzes Stück näher zu sein? Ich bitte um die Veröffentlichung derartiger Erfahrungsberichte. Dass ich bei oben erwähnten Temperaturen auch fast einen Hitzschlag erlitten hätte, versteht sich ja eigentlich von selbst. 10. Weibliche amerikanische Studierende pflegen es nebst ihrem Rucksack auch noch eine kleine Handtasche bei sich zu tragen. Noch unklar bleibt bis jetzt, was sie darin transportieren. Sehr schön sind auch kleine Koffer oder Trolleys, die zur Beförderung der Unimaterialien benutzt werden.
In diesem Sinne! Es grüßt und herzt euch ganz herzlich die rasende Reporterin aus dem wahnsinnig aufregenden Norman!


3 Comments:
die biologisch interessierte Nicole möchte gern wissen, um welches Exemplar es sich genau bei der flugfähigen Riesenheuschrecke handelt :)
wäre auch nicht schlecht, wenn es ein getrocknetes Tierchen nach Stuttgart schafft um einen Platz in meinem Insektenbrett zu bekommen... :)
grüßchen aus hambursch
NiXE
Hallöchen aus Hamburg,
zum Thema Fahrrad habe ich auch einiges zu erzählen.
Im Sommer 2000 war ich 3 Wochen zu einer Sprachreise in Frankreich (St.Raphael). Das Fahrrad war ganz toll: 1 Gang und Rücktritt. Meine vergleichsweise luxoriöse Unterkunft bei einer Familie befand sich etwa in 5 km Entfernung von meiner Schule, bergauf, wohlgemerkt (macht sich mit einem Gang ganz besonders gut). Ein Bus fuhr bis abends halb 8, weshalb ich auf das Fahrrad angewiesen war. Zunächst ging die Bremse kaputt und zwar am ersten Freitagnachmittag, nachdem der für die Fahrräder Verantwortliche schon weg war, kaputt. Nun musste nach Hause gelaufen werden und zwar an zwei Friedhöfen vorbei, und an einem hübschen, vertrauenerweckenden Ghetto. Da kam Freude auf, das kann ich euch sagen. Eine Woche später, auf dem Weg zur Schule (bergab) ging meine Kette kaputt. In der dritten Woche schließlich platzte mir dann noch ein Reifen. Naja. Das zum Thema Fahrrad, auf welches man angewiesen ist. Schön war auch, die Tatsache, dass mir an drei Tagen 4 Hosen kaputt gingen.
Nein, der Aufenthalt war toll, meine Gastmutter hasste mich, vor allem nachdem ich dann den Aschenbecher am hauseigenen Pool umgestoßen hatte...
Alles klar? Danke und Tschüss
Es grüßt die Elisa.
na dann herzl, da scheint es dir richtig gut zu gehen! das mit den heuschrecken klingt ja mehr als ekelhaft - ich würde so laut schreien, dass mich alin im 10min entfernten appartment auch noch hört. ich erinnere nur an unsere zeitreise richtung berliner seen letztes jahr um die zeit und unsere riesenspinne!
bei mir vergehen die tage auch wie im fluge, auf jeden fall sorgt deine family kräftig dafür, dass mir nicht langweilig wird ;) ansonsten im osten nichts neues! genauere berichterstattung gibts mal bei nem telefonat, oki?!
bis dahin...
Post a Comment
<< Home